Rechtspopulistische und rechtsextreme Gruppierungen im Waldorfumfeld - eine Bedrohung

Waldorfschulen, Anthroposophie und Rudolf Steiner persönlich wurden von den Rechten scharf kritisiert und angegangen, besonders 1922. Vor einigen Jahren sahen sie sich dem Vorwurf ausgesetzt, es gebe bei ihnen Rassismus. Im Kontrast dazu sind sie in jüngerer Zeit für Rechtspopulisten, Identitäre, Völkische Siedler, Neonazis etc. attraktiv. Wenn Waldorfschulen sich gegen eine Vereinnahmung von Rechts wehren, kommt u.a. der Vorwurf auf, sie diskriminierten... Wie ist mit diesem widersprüchlichen Befund umzugehen? Hat die Waldorfpädagogik sich hierzu neu zu positionieren?
Materialien werden zur Verfügung gestellt. Die angegebene Literatur kann zur Vorbereitung herangezogen werden.

- Die Wolff & Sachs-Vortragstourneen 1922 und der Zwischenfall in München, in: Archivmagazin, Beiträge aus dem Rudolf Steiner Archiv, Nr. 8, 2018
- Wilfried Bialik, Markus Schulz, Wo stehen Waldorfschulen politisch: rechts, links oder in der Mitte? In: Erziehungskunst, Sept. 2018, https://www.erziehungskunst.de/artikel/zeichen-der-zeit/wo-stehen-waldorfschulen-politisch-rechts-links-oder-in-der-mitte/
- Albrecht Hüttig (Hrsg.), Kontroversen zum Rassismusvorwurf. Der Diskurs über Rassismus – Rassismus bei Steiner? – Steiners Werk: Editionsgrundsätze, Berlin 2017

 

Fr. 15.11.2019 - Fr. 31.01.2020

Freitag, 15.11.2019 - 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Freitag, 31.01.2020 - 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

 

Verantwortlich Dr. Albrecht Hüttig
Zielgruppe Als Teilnehmer sind Pädagogen, Eltern und Oberstufenschüler willkommen.
Kursgebühr

120,00 Euro

Studierende anderer Waldorflehrerseminare, Hochschulen, Fachhochschulen etc. bezahlen nur die Hälfte der Kursgebühren. Bitte nach der Anmeldung (Eintrag im Pflichtfeld "Schule/Seminar") einen Nachweis der Einschreibung oder eine Kopie des Studierendenausweises per Email an wenke-kittel@freie-hochschule-stuttgart.de senden, der Preis wird dann auf der Rechnung reduziert.

Mindestteilnehmerzahl: Veranstaltungen finden nicht statt, wenn die Mindestteilnehmerzahl unterschritten wird, der Kursleiter erkrankt ist oder andere wichtige Gründe vorliegen, Hierüber informieren wir schnellstmöglich, bereits überwiesene Beträge werden zurückerstattet. Darüber hinaus können keine Ansprüche geltend gemacht werden. Weitere Informationen zum Veranstaltungsort usw. erhalten Sie kurz vor Beginn per Mail.

Bei weiteren Fragen zum Inhalt wenden Sie sich bitte an Herrn Albrecht Hüttig
huettig@freie-hochschule-stuttgart.de

Bei allgemeinen Fragen wenden Sie sich bitte an Karin Wenke-Kittel
wenke-kittel@freie-hochschule-stuttgart.de

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